Lack, Leder, Latex – Stoffe, die verführen

Lack, Leder, Latex – diese Schlagworte verbindet man mit den wohl verführerischsten und erotischsten Stoffen schlechthin. Sie sind stark mit sexuellen Phantasien und Vorlieben verbunden. Kein Wunder also, dass Latex, Lack und Leder auch den Einzug in ein umfangreiches Sortiment an erotischer Kleidung, Dessous und Accessoires gefunden haben. Doch was macht eigentlich den unbeschreiblichen Reiz dieser Stoffe aus?

Zuerst einmal wirkt es sicherlich anziehend, dass “Lack, Leder, Latex”-Mode ungemein eng sitzt, fast wie eine zweite Haut. Das betont Vorzüge und Reize, die im Alltag oft verborgen bleiben. Auch die glatte, glänzende Optik dieser Materialien ist mehr als sexy.

Einen Schritt weiter, nämlich im Bereich des Fetischs, sind außerdem der Geruch von Latex, Lack und Leder und auch der Geschmack und das Geräusch beim An- und Ausziehen äußerst reizvoll. Nicht selten löst daher allein der Anblick dieser Materialien sexuelle Lust aus.

Zwar sind vor allem Lack und Leder längst in der alltäglichen Mode angekommen, es kommt aber auf das Modell an. Kaum einer wird wohl die Lederhandschuhe im Winter als sexy bezeichnen, während lange erotische Handschuhe aus Lack, Leder, Latex sexuell sehr ansprechend wirken und meist im Rahmen lustvoller Spiele zum Einsatz kommen.

Vom Milieu zur Mode

Waren Latex, Lack und Leder vor Jahren noch ausschließlich in der “Schmuddelecke” und in SM-Kreisen zu finden, erlebten die erotischen Stoffe einen regelrechten Aufschwung und haben es nicht nur in Otto-Normal-Schlafzimmer, sondern auch in die Alltagsmode, bzw. in die extravagante Abendmode, geschafft.

Speziell in der trendbewussten Gothic-Szene gehören Lack, Leder, Latex neben Samt und Satin zu den bevorzugten Materialien, allerdings werden hier auch einfach häufig Dessous in die Tageskleidung integriert. Dass diese ehemaligen Fetisch-Stoffe keineswegs mehr als schmuddelig oder gar pervers zu betrachten sind, wird deutlich, wenn man sich einmal die Musikvideos berühmter Sängerinnen anschaut. So präsentierten sich populäre Sängerinnen wie Lady Gaga, Rihanna und Beyoncé in sexy Lack-Catsuits und heißen Leder-Minis. Madonna konnte Anfang der 90er Jahre noch mit ihren Lack und Leder-Outfits und dem Album “Erotica” schocken. Heute echauffiert dies niemanden mehr.

Latex, Lack und Leder – Unterschiede und Vorteile

Während Lack und Latex sich in ihren Eigenschaften und auch im Aussehen ähneln, gilt Leder als völlig eigenständiges Material. Die feine gegerbte Tierhaut übt aufgrund ihrer Grobheit und des kalten, glatten Tragegefühls sowie des typischen Geruchs einen großen Reiz aus. Erotische Ledermode wirkt dominant und selbstbewusst und wird von Damen und Herren gleichermaßen gern getragen.

Latexmode hingegen ist etwas für eingefleischte Latexfans, denn das gummiartige Kautschukmaterial ist nicht Jedermanns Geschmack. Zwar kommt man in hautenge Latexoutfits nur schwer rein, hat man sie aber einmal an, wird man von der sexuellen Magie begeistert sein.

Der ideale Mittelweg ist erotische Lackmode. Hierbei handelt es sich um beschichtetes Nylon, welches durch Polyurethan seinen einzigartigen Glanz erhält. Im Vergleich zu Leder und Latex lässt sich Lack am besten pflegen und reinigen, es passt sich dem Körper wunderschön an, man schwitzt nicht und es betont weibliche Kurven auf eindrucksvolle Art und Weise.

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